Wie viel Gefälle braucht eine Terrasse oder Pflasterfläche?
Leichte Neigung einer Fläche, damit Regenwasser abläuft und nicht stehen bleibt.
Leichte Neigung einer Fläche, damit Regenwasser abläuft und nicht stehen bleibt.
Das Gefälle ist die leichte Neigung einer Terrasse, eines Wegs oder einer Einfahrt, damit Regenwasser abläuft. Bei Pflaster und Platten wird in der Regel mit etwa zwei Prozent geplant, also zwei Zentimetern Höhenunterschied auf einen Meter Länge, immer vom Haus weg.
Ohne Gefälle bleibt Wasser auf der Fläche stehen. Im Sommer entstehen Pfützen und Algen, im Winter Glätte und Frostschäden. Läuft das Wasser zum Haus statt davon weg, kann es zudem die Fassade oder den Keller belasten.
Das Gefälle wird nicht erst mit dem Belag hergestellt, sondern bereits in Untergrund und Tragschicht angelegt. Wie viel Neigung sinnvoll ist, hängt vom Belag ab: Raue Oberflächen und Pflaster mit vielen Fugen brauchen eher etwas mehr, glatte, großformatige Platten kommen mit etwas weniger aus. Wichtig ist auch, wohin das Wasser am Ende fließt, etwa in ein Beet, eine Rinne oder eine Versickerung.
Wir legen das Gefälle bei der Planung fest und prüfen es beim Bau mit Laser oder Wasserwaage in jeder Schicht. Bei einer Poolumrandung führen wir das Wasser vom Becken weg, bei einer Terrasse vom Haus weg in eine Fläche, in der es versickern kann.
So bleibt Ihre Fläche nach jedem Regen schnell trocken, und Sie haben weder Pfützen noch Schäden am Haus.
Wir sehen uns Ihr Grundstück an und erklären Ihnen, welcher Aufbau für Ihre Fläche der richtige ist. Der erste Termin vor Ort ist kostenlos und unverbindlich.