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Gepflegte Gartenanlage mit Rasenfläche, Hecke und Beeten im Main-Taunus-Kreis
RATGEBER GARTENPFLEGE

Was steht wann im Garten an?

Der Jahreskalender für Rasen, Bepflanzung, Gehölze und Technik · Main-Taunus-Kreis

Von Calis Gartenbau · Aktualisiert am 2. September 2026

Ein Garten belohnt niemanden für Fleiß allein. Er belohnt den richtigen Zeitpunkt. Wer im Februar schneidet, darf im März nicht mehr. Wer im Juli düngt, schadet oft mehr, als er hilft. Und wer den Rasen im September falsch versorgt, sieht das Ergebnis erst im April.

Dieser Ratgeber sortiert die Gartenpflege nach Monaten. Für jeden Monat sehen Sie, was bei Rasen, Bepflanzung, Gehölzen und Technik ansteht, dazu einen Praxistipp aus über 25 Jahren Arbeit in Gärten im Main-Taunus-Kreis. So wissen Sie jederzeit, was jetzt dran ist und was warten kann.

KURZ ZUSAMMENGEFASST

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Das Gartenjahr hat vier Schwerpunkte: Frühjahr zum Aufbauen, Sommer zum Erhalten, Herbst zum Stärken, Winter zum Schneiden und Warten.
  • Starke Rückschnitte an Hecken, lebenden Zäunen und Gebüschen sind vom 1. März bis zum 30. September gesetzlich verboten. Schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben erlaubt.
  • Der Rasen braucht drei Termine im Jahr: Frühjahrsdüngung nach dem Vertikutieren, eine Sommergabe und eine kaliumbetonte Herbstdüngung.
  • Gegossen wird selten und durchdringend statt täglich kurz. Das treibt die Wurzeln in die Tiefe und macht den Garten trockenheitsfester.
  • Herbst und Spätsommer sind die beste Pflanzzeit. Der Boden ist warm, die Nächte sind feucht, die Wurzeln wachsen vor dem Winter noch an.
  • Technik gehört in den Jahresplan: Bewässerung im Oktober entleeren, Mäher und Mähroboter im Winter warten, Messer vor der Saison schärfen.

Sie möchten das nicht selbst übernehmen? Wir pflegen Gärten im Main-Taunus-Kreis einmalig oder dauerhaft im Abo. Gartenpflege im Abo ansehen

DER GROßE RHYTHMUS

Das Gartenjahr hängt an vier Phasen

Bevor Sie in den Monatskalender einsteigen, hilft der Blick auf das große Bild. Jede Jahreszeit hat eine klare Aufgabe. Wer sie kennt, trifft auch bei ungewöhnlichem Wetter die richtige Entscheidung.

  1. Kirschlorbeer mit Wurzelballen steht auf Holzpaletten bereit zur Pflanzung im FrühjahrFrühjahr
    März bis Mai

    Aufbauen

    Der Garten startet neu. Jetzt werden Beete gelockert, Rasenlücken geschlossen, gedüngt und gepflanzt. Alles, was in diesen Wochen richtig angelegt wird, trägt den Garten durch den Sommer.

  2. Dicht gewachsene grüne Pflanzen in einem Beet im SommerlichtSommer
    Juni bis August

    Erhalten

    Jetzt geht es um Wasser, Schnitthöhe und Maß halten. Der Rasen bleibt länger stehen, gegossen wird selten und durchdringend. Starke Rückschnitte an Gehölzen sind in dieser Zeit tabu.

  3. Japanischer Ahorn mit leuchtend roten Herbstblättern vor bewölktem HimmelHerbst
    September bis November

    Stärken

    Die wichtigste und meist unterschätzte Phase. Kaliumbetonte Herbstdüngung, Nachsaat, Laub und Pflanzzeit. Ab dem 1. Oktober sind starke Rückschnitte wieder erlaubt.

  4. Alter Olivenbaum mit knorrigem Stamm in einem großen Pflanzkübel im FreienWinter
    Dezember bis Februar

    Schneiden und warten

    Der Garten ruht, die Arbeit nicht. An frostfreien Tagen werden Obstgehölze geschnitten, Kübelpflanzen kontrolliert und die Technik für das kommende Jahr instand gesetzt.

DER WICHTIGSTE TERMIN IM JAHR

Wann dürfen Hecken geschnitten werden?

Ein starker Rückschnitt an Hecken ist nur vom 1. Oktober bis zum letzten Tag im Februar erlaubt. Vom 1. März bis zum 30. September sind lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte zulässig. Der Grund ist der Schutz brütender Vögel.

Das gilt bundesweit und unabhängig davon, ob die Hecke im Vorgarten oder am Feldrand steht. Praktisch bedeutet es: Der Formschnitt im Juni, den viele Gärten brauchen, ist erlaubt. Das Auf-den-Stock-Setzen einer überalterten Hecke ist es nicht. Wer eine Hecke grundlegend verjüngen oder entfernen möchte, plant das für den Zeitraum ab Oktober ein.

BELEGTER FAKT

1. März bis 30. September: gesetzliche Schonzeit

Es ist verboten, Bäume außerhalb des Waldes, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen. Ein Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.
Quelle: § 39 Absatz 5 Satz 1 Nummer 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), geltende Fassung in Kraft seit dem 1. März 2022, zuletzt geändert durch das Gesetz zum Schutz der Insektenvielfalt vom 18. August 2021 (BGBl. I S. 3908). Bußgeldrahmen nach § 69 Absatz 3 Nummer 13 in Verbindung mit § 69 Absatz 7 BNatSchG. Abgerufen am 2. September 2026. Gesetzestext bei gesetze-im-internet.de

Zwei Dinge kommen hinzu. Erstens können die Bundesländer den Verbotszeitraum per Rechtsverordnung erweitern oder aus klimatischen Gründen um bis zu zwei Wochen verschieben. Zweitens gelten in vielen Städten und Gemeinden zusätzlich eigene Baumschutzsatzungen. Und ein bewohntes Nest ist immer geschützt, auch im Oktober.

Große Gehölze und alte Bäume gehören in Fachhände: Baumpflege und Baumschnitt durch Calis

Hinweis: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 2. September 2026 wieder und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind der Gesetzestext sowie die Regelungen Ihres Bundeslandes und Ihrer Gemeinde.

INTERAKTIVER JAHRESKALENDER

Ihr Gartenjahr, Monat für Monat

Wählen Sie einen Monat. Sie sehen sofort, was bei Rasen, Bepflanzung, Gehölzen und Technik ansteht, dazu einen Praxistipp aus unserer Arbeit im Main-Taunus-Kreis. Beim Laden ist der aktuelle Monat vorausgewählt.

Januar

Ruhe nutzen und planen
Rasen
Der Rasen ruht. Betreten Sie gefrorene Flächen nicht, die Halme brechen und die Tritte bleiben bis ins Frühjahr sichtbar. Größere Äste und liegen gebliebenes Laub nehmen Sie ab.
Bepflanzung
Kübelpflanzen im Winterquartier alle zwei Wochen kontrollieren und sparsam gießen. Immergrüne im Freien an frostfreien Tagen wässern, sie verdunsten auch im Winter.
Gehölze
Gute Zeit für den Auslichtungsschnitt an Obstgehölzen, aber nur an frostfreien Tagen. Starke Rückschnitte an Hecken sind noch bis Ende Februar erlaubt.
Technik
Rasenmäher zur Wartung geben, Messer schärfen lassen. Akkus kühl bei rund 15 Grad und etwa halb geladen lagern, das schont die Zellen.
Praxistipp von Calis

Wer im Januar den Termin für Neuanlage oder Umgestaltung vereinbart, bekommt im Frühjahr noch seinen Wunschtermin. Ab März sind die Kalender voll.

Februar

Letzte Chance für den starken Schnitt
Rasen
Noch keine Arbeit an der Fläche selbst. Maulwurfshügel abtragen und die Rasenkante nachstechen, sobald der Boden frostfrei ist.
Bepflanzung
Ziergräser bodennah zurückschneiden, abgestorbene Staudenteile abräumen. Frühblüher zeigen sich, Beete deshalb nur vorsichtig von Laub befreien.
Gehölze
Letzter Monat für den starken Rückschnitt an Hecken, Sträuchern und lebenden Zäunen. Ab dem 1. März ist er gesetzlich verboten.
Technik
Bewässerungsanlage auf Frostschäden prüfen, beim Mähroboter den Begrenzungsdraht auf Brüche kontrollieren.
Praxistipp von Calis

Sehen Sie vor jedem Schnitt in die Hecke. Ein bereits bewohntes Nest ist ganzjährig geschützt, auch vor dem 1. März.

März

Der Garten startet
Rasen
Erster Schnitt, sobald das Gras rund acht Zentimeter hoch steht. Die Schnitthöhe zunächst bei vier bis fünf Zentimetern lassen.
Bepflanzung
Beete lockern, reifen Kompost einarbeiten, Stauden teilen und neu setzen. Frühjahrsblüher nach der Blüte in Ruhe einziehen lassen.
Gehölze
Ab dem 1. März nur noch schonende Form- und Pflegeschnitte. Rosen werden zur Forsythienblüte zurückgeschnitten, das ist der verlässlichste Zeigerwert.
Technik
Bewässerung in Betrieb nehmen und auf Undichtigkeiten prüfen. Mähroboter einsetzen, Klingen wechseln, Regensensor testen.
Praxistipp von Calis

Vertikutieren Sie erst, wenn der Rasen zweimal gemäht wurde. Zu früh geschwächt, erholt er sich deutlich langsamer.

April

Aufbauen und nachsäen
Rasen
Vertikutieren, danach die kahlen Stellen nachsäen und die erste Düngung mit einem Langzeitdünger geben.
Bepflanzung
Sommerblüher pflanzen, Beete neu sortieren. Kübelpflanzen erst nach den letzten Nachtfrösten wieder ins Freie stellen.
Gehölze
Formschnitt an immergrünen Hecken vorsichtig und nur nach Sichtkontrolle auf Nester. Neupflanzungen gründlich einwässern.
Technik
Mähroboter dauerhaft in Betrieb nehmen, Bewässerungszeiten auf die frühen Morgenstunden legen.
Praxistipp von Calis

Düngen Sie kurz vor einem Regentag. Dann löst sich der Dünger gleichmäßig auf und verbrennt die Halme nicht.

Mai

Volles Wachstum
Rasen
Jetzt wöchentlich mähen. Nach den Eisheiligen steht der Rasen im stärksten Wachstum des Jahres.
Bepflanzung
Empfindliche Sommerpflanzen nach den Eisheiligen setzen. Erste gründliche Unkrautrunde in allen Beeten.
Gehölze
Frühjahrsblüher wie Forsythie direkt nach der Blüte auslichten. Buchsbaum regelmäßig auf Zünslerbefall kontrollieren.
Technik
Bewässerung feinjustieren, Tropfschläuche in den Beeten auf verstopfte Düsen prüfen.
Praxistipp von Calis

Lieber selten und durchdringend wässern als täglich kurz. Das treibt die Wurzeln in die Tiefe und macht den Garten trockenheitsfester.

Juni

Formschnitt und zweite Düngung
Rasen
Zweite Düngung des Jahres. Schnitthöhe auf rund fünf Zentimeter anheben, längere Halme beschatten den Boden und bremsen die Austrocknung.
Bepflanzung
Verblühtes ausputzen, hohe Stauden stützen, Beete mulchen. Das spart im Juli und August viel Gießarbeit.
Gehölze
Erster Heckenschnitt der Saison als schonender Formschnitt, klassisch rund um den Johannistag Ende Juni.
Technik
Bewässerung auf Sommerbetrieb umstellen, Messer des Mähroboters tauschen.
Praxistipp von Calis

Mähen Sie in Hitzeperioden am frühen Abend. Frisch geschnittener Rasen verbrennt in der Mittagssonne deutlich schneller.

Juli

Wasser ist alles
Rasen
Bei Trockenheit früh am Morgen wässern, als Richtwert rund 15 bis 20 Liter je Quadratmeter und Woche. Die Schnitthöhe bleibt hoch.
Bepflanzung
Kübelpflanzen täglich prüfen, Sommerblüher regelmäßig ausputzen und nachdüngen.
Gehölze
Junge Bäume in Trockenphasen durchdringend wässern. Auf starke Rückschnitte wird jetzt verzichtet.
Technik
Bewässerungsintervalle erhöhen, den Filter der Anlage reinigen, Druck kontrollieren.
Praxistipp von Calis

Ein Wassersack am Stamm gibt das Wasser über Stunden ab und erspart Ihnen bei jungen Bäumen viele Gießgänge.

August

Die beste Zeit für neuen Rasen
Rasen
Nachsaat auf kahlen Stellen, sobald die größte Hitze vorbei ist. Weiter regelmäßig wässern.
Bepflanzung
Stauden für den Herbst pflanzen, Sommerschnitt an Beerensträuchern, Beete für die Herbstbepflanzung vorbereiten.
Gehölze
Zweiter Formschnitt an Hecken, sobald der Neuaustrieb abgeschlossen ist. Weiterhin nur schonend.
Technik
Bewässerung nach den ersten kühleren Nächten schrittweise zurücknehmen.
Praxistipp von Calis

Der beste Zeitpunkt für eine neue Rasenfläche ist der Spätsommer. Der Boden ist warm, die Nächte werden feucht, das Saatgut keimt schnell.

September

Stärken für den Winter
Rasen
Herbstdüngung mit kaliumbetontem Dünger. Das macht die Halme frostfest. Nachsaat und Vertikutieren sind weiterhin möglich.
Bepflanzung
Blumenzwiebeln für das Frühjahr stecken, Beete für den Winter vorbereiten, Neupflanzungen beginnen.
Gehölze
Bis zum 30. September gilt noch die gesetzliche Schonzeit. Planen Sie starke Rückschnitte für Oktober ein.
Technik
Bewässerungsanlage auf Herbstbetrieb umstellen, Laufzeiten deutlich verkürzen.
Praxistipp von Calis

Kalium statt Stickstoff im Herbst. Stickstoff treibt weiches neues Wachstum an, das der erste Frost sofort zerstört.

Oktober

Pflanzzeit und freie Schnittzeit
Rasen
Laub regelmäßig abnehmen, sonst fäult die Fläche darunter. Letzter Schnitt bei rund vier Zentimetern.
Bepflanzung
Die beste Pflanzzeit für Gehölze und Stauden. Der Boden ist noch warm, die Wurzeln wachsen vor dem Winter an.
Gehölze
Ab dem 1. Oktober sind Rückschnitt, Auf-den-Stock-Setzen und Rodung wieder zulässig. Jetzt werden überalterte Hecken verjüngt.
Technik
Bewässerungsanlage entleeren und abstellen, bevor der erste Frost kommt. Das ist der wichtigste Techniktermin des Jahres.
Praxistipp von Calis

Entsorgen Sie nicht das gesamte Laub. Ein Haufen unter der Hecke bleibt als Winterquartier für Igel liegen.

November

Abschließen und schützen
Rasen
Letzter Schnitt, Fläche laubfrei halten, danach Ruhe. Nicht mehr düngen.
Bepflanzung
Kübelpflanzen ins Winterquartier, Rosen anhäufeln, empfindliche Stauden abdecken.
Gehölze
Gute Zeit für Pflanz- und Rodungsarbeiten sowie für den Kronenpflegeschnitt an Laubbäumen ohne Laub.
Technik
Mähroboter reinigen, laden und frostfrei einlagern. Werkzeug schleifen und einfetten.
Praxistipp von Calis

Legen Sie den Winterschutz erst bei anhaltendem Frost an. Zu früh abgedeckte Pflanzen faulen, statt geschützt zu sein.

Dezember

Schneiden, kontrollieren, warten
Rasen
Ruhephase. Die Fläche möglichst nicht betreten, nicht düngen, nicht mähen.
Bepflanzung
Immergrüne und Kübelpflanzen an frostfreien Tagen gießen. Trockenheit im Winter ist die häufigste Ursache für Ausfälle.
Gehölze
Obstbaumschnitt an frostfreien Tagen. Nach starkem Schneefall die Last von Hecken und Koniferen abschütteln.
Technik
Werkzeug reinigen, ölen und trocken lagern. Wartungstermine für Mäher und Bewässerung schon für das Frühjahr buchen.
Praxistipp von Calis

Nasser Schnee bricht Äste. Ein kurzer Rundgang nach jedem starken Schneefall verhindert teure Schäden an alten Gehölzen.

Die Angaben sind Richtwerte für die Rhein-Main-Region. Bei einem milden oder besonders späten Frühjahr verschieben sich die Termine um ein bis zwei Wochen.

AUS DER PRAXIS

Fünf Handgriffe mit der größten Wirkung

Nicht jede Maßnahme im Kalender wiegt gleich schwer. Diese fünf entscheiden aus unserer Erfahrung darüber, ob ein Garten nach drei Jahren besser oder schlechter dasteht als am Anfang.

  1. Die Schnitthöhe im Sommer anheben

    Juni bis August

    Fünf statt drei Zentimeter beschatten den Boden. Der Rasen trocknet langsamer aus, Unkräuter kommen schlechter durch, und Sie sparen mehrere Bewässerungsgänge pro Woche.

  2. Im Herbst mit Kalium düngen

    September

    Diese eine Gabe entscheidet darüber, wie der Rasen aus dem Winter kommt. Stickstoffbetonte Dünger treiben weiches Wachstum an, das der erste Frost zerstört.

  3. Starke Schnitte in den Winter legen

    Oktober bis Februar

    Verjüngung, Auf-den-Stock-Setzen und Rodung gehören in das Winterhalbjahr. Das ist nicht nur gesetzlich vorgegeben, die Gehölze treiben danach auch kräftiger aus.

  4. Selten und durchdringend wässern

    Mai bis September

    Zweimal in der Woche richtig statt jeden Tag ein bisschen. Kurze Gaben halten die Wurzeln dicht unter der Oberfläche, wo der Boden zuerst austrocknet.

  5. Die Bewässerung rechtzeitig entleeren

    Oktober

    Der teuerste Schaden im Garten entsteht im Winter an Leitungen, die noch Wasser führen. Ein Termin im Oktober kostet eine Stunde und spart eine Reparatur.

Wann lohnt sich der Fachbetrieb?

Rasenschnitt und Unkraut jäten schaffen die meisten selbst. Anders sieht es bei Arbeiten aus, die Wissen, Technik oder Sicherung verlangen: Kronenpflege an alten Bäumen, Verjüngung großer Hecken, Bodenanalyse, Bewässerungstechnik und alles, was in der Höhe stattfindet. Hier arbeiten wir mit eigener Technik und geschultem Personal.

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zur Gartenpflege im Jahresverlauf

Einen starken Rückschnitt dürfen Sie nur vom 1. Oktober bis Ende Februar vornehmen. Vom 1. März bis zum 30. September sind nach § 39 Absatz 5 Satz 1 Nummer 2 Bundesnaturschutzgesetz nur schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Bewohnte Nester sind ganzjährig geschützt. Zusätzlich können Landesregelungen und kommunale Satzungen gelten.

Drei Gaben reichen für die meisten Gärten aus. Die erste im April nach dem Vertikutieren mit einem Langzeitdünger, die zweite im Juni, die dritte im September mit einem kaliumbetonten Herbstdünger. Die Herbstgabe ist die wichtigste, weil sie über die Frosthärte entscheidet.

Der Spätsommer von Mitte August bis Mitte September ist der beste Zeitraum. Der Boden ist warm, die Nächte werden feucht, und das Saatgut keimt schnell. Zweitbeste Wahl ist Mitte bis Ende Mai. Im Hochsommer und ab Oktober raten wir davon ab.

Als Richtwert rechnen Sie mit 15 bis 20 Litern je Quadratmeter und Woche, verteilt auf ein bis zwei Durchgänge. Wässern Sie am frühen Morgen. Tägliche kurze Gaben sind die häufigste Ursache für flach wurzelnden, trockenheitsempfindlichen Rasen.

Ja, wenn auch wenig. Kübelpflanzen und Immergrüne brauchen an frostfreien Tagen Wasser, weil sie auch im Winter verdunsten. Nach starkem Schneefall sollten Sie die Last von Hecken und Koniferen abschütteln. Und der Obstbaumschnitt gehört an frostfreie Wintertage.

Ein Abo lohnt sich, wenn der Garten regelmäßige Termine braucht, etwa Rasenschnitt in der Saison, Heckenschnitt und die Herbstarbeiten. Sie bekommen feste Termine, die Arbeiten passieren zum richtigen Zeitpunkt, und aufwendige Reparaturpflege entsteht gar nicht erst. Für einmalige Aktionen wie eine große Verjüngung reicht ein Einzeltermin.

ÜBER DEN AUTOR

Calis Gartenbau

Garten- und Landschaftsbau aus Bad Soden am Taunus

Wir pflegen Gärten im Main-Taunus-Kreis das ganze Jahr über, vom ersten Schnitt im März bis zur letzten Laubrunde im November. Dieser Kalender ist kein Lehrbuchauszug. Er ist die Reihenfolge, nach der unsere Kolonnen tatsächlich arbeiten, angepasst an das Klima der Rhein-Main-Region und an das, was wir in über zwei Jahrzehnten an typischen Fehlern gesehen haben.

Wo es um Fristen geht, halten wir uns an den Gesetzestext und nennen ihn. Wo es um Erfahrung geht, sagen wir das ebenso deutlich. Was wir nicht wissen, schreiben wir nicht.

  • Über 25 Jahre Erfahrung
  • 16 Mitarbeiter
  • 425+ Projekte
  • Main-Taunus-Kreis
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Mozartstraße 5, 65812 Bad Soden am Taunus
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